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Android: Datenschutz mit Cyanogenmod 7

Sonntag, 19. Juni 2011

Cyanogenmod 7 LogoEin Bekannter hat mich heute auf folgenden Beitrag hingewiesen: >>klick<< Demnach ist in den aktuellen Cyanogenmod 7 nightly builds möglich, die Rechte einer Android App einzuschränken. Da ich der Meinung bin dass so ein Feature schon lange in Android fehlt kann ich dies Funktionalität nur begrüßen. In dem Beitrag ist auch ein Video zu sehen anhand dessen gezeigt wird, wie die Kontrolle genau funktioniert. So kann man das “Permission management” System in den Cyanogenmod- Einstellungen aktivieren und danach unter “manage applications” im unteren Bereich der jeweiligen App, den Zugriff auf bswp. den Telefonstatus einschränken. Gezeigt wird das ganze an der App HD- Wallpapers die lediglich die Aufgabe hat den Telefonhintergrund zu ändern, dafür lt. Market jedoch Zugriff auf die Anrufe und den Telefonstatus benötigt. Auch nachdem der App der Zugriff auf den Telefonstatus verweigert wurde, ändert diese weiterhin problemlos den Hintergrund und funktioniert somit also weiterhin Fehlerfrei. Das ganze sollte man allerdings nicht zu weit treiben, da sonst die Funktionalität einiger Apps eingeschränkt würde.

Ich finde das einen gelungenen Ansatz zum Schutz der privaten Daten auf einem Android Gerät. Jedoch kann es in einigen Fällen schon zu spät sein, wenn die App bereits installiert ist und schon das ganze Telefonbuch gelesen hat. Sinnvoller wäre an dieser Stelle eine Art User Access Control (UAC) wie in Windows 7 oder Superuser einzuführen. Somit würde der Anwender gewarnt wenn eine App versucht auf private Daten zuzugreifen und kann die nach ermessen zulassen oder eben nicht. Ich bin gespannt wie dieses Feature weiter entwickelt wird und wohin die Reise damit geht.

 

Android: Firewall DroidWall

Samstag, 18. Juni 2011

DroidWall LogoSeit neuestem ist die App DroidWall fester Bestandteil meines Android App- Sortimentes auf meinem Nexus One. DroidWall ist nichts anderes als ein gut funktionierendes Frontend für die allseits bekannte und sichere Linux Firewall iptables. Droidwall ermöglicht es eine White- oder Blacklist anzulegen. Somit kann man also bestimmen, welchen Apps man den Internetzugang entziehen (BlackList) oder gewähren (WhiteList) möchte. Um diese Listen zu definieren, wählt man die betroffenen Apps einfach aus und markiert die entsprechenden Checkboxen. Hierbei kann man festlegen ob die gewählte App das Internet im Wlan, im Mobilen Netzwerk, in keinem von beiden oder in beiden nutzen darf. Ich habe mir auf meinem Nexus eine WhiteList definiert und Apps wie bspw. dem Browser oder dem Market Internetzugang gewährt. Sollte nun also einen neue App via Market oder sonst wie installiert werden, wird dieser standardmäßig der Internetzugang verwährt. Sollte es einmal Probleme geben so kann man die Firewall einfach mit dem Widget deaktivieren und später wieder aktivieren.

Einen Haken hat die ganze Sache für normale Android Nutzer jedoch. Um eine iptables Firewallregel definieren und aktivieren zu können, werden unter Linux root Rechte benötigt. Das führt schließlich dazu, dass auch DroidWall root Rechte benötigt und somit nur auf gerooteten Android Geräten funktioniert. Bei mir läuft die App super unter Cyanogenmod 7 mit Android 2.3

Mit DroidWall ist es also möglich wenigstens etwas Kontrolle über die Kommunikation des Smartphones zu erlangen. Die App kann man entweder direkt im Android Market unter dem Namen finden oder auf der Google Code Seite herunterladen. Anbei noch ein Screenshot direkt von der Google Code Seite:

DroidWall Screenshot

Android: anderen User-Agent nutzen

Sonntag, 29. Mai 2011

Heute hatte ich das Problem, dass ich mit meinem Smartphone einfach ganz normal auf die Youtube Seite browsen wollte, um mir ein bestimmtes Video anzuschauen. Leider musste ich feststellen, dass Youtube (wie viele andere Seiten übrigens auch) für mobile Geräte lediglich eine mobile Version der Website bereitstellt. Diese mobile Version bietet in Bezug zu Youtube nun leider nur einen eingeschränken Funktionsumfang. So sind bspw. viele Videos schlichtweg nicht verfügbar. Auch mit der Android Youtube-App konnte ich die angeforderten Videos nicht abspielen. Ähnlich sieht es auch bei den  mobilen Versionen von Facebook, web.de etc. aus.

Die abgespeckten Versionen der Websites sind insofern hilfreich, dass man wenn mann unterwegs mit der mobilen Datenverbindung möglichst schnell (weniger Datenaufkommen) Zugriff auf die wichtigsten funktionen hat. Manchmal jedoch, kommt man in die Situation in der man einfach nur die Website ganz normal nutzen möchte, wie ein normaler PC Nutzer. Dies ist oft der Fall wenn man eine W-Lan Verbindung zur Verfügung hat. Dank der Flash Unterstützung in Android ist dies auch kein Problem. Mann muss den Websites lediglich zu erkennen geben das es sich bei dem benutzten System um ein anderes als Android handelt. Also auf gut Deutsch: Den User-Agent manipulieren.

Lange Rede kurzer Sinn. Schon nach kurzen suchen in den Einstellungen des Android Standard-Browsers (Webkit)  fand ich die entsprechende Einstellung unter: Menütaste -> Mehr -> Einstellungen -> (ganz unten) User-Agent. Stellt man den User-Agent nun auf bspw. Linux-Desktop um, so wird dem Webserver der besuchten seite vermittelt, dass es sich bei dem verwendeten Client um eine Linux Desktop Distribution handelt. Schließlich spuckt der Webserver dann die entsprechende Webseite für einen Desktop Client aus. Im Falle Youtube kann man dann ganz normal alle Videos sehen und die Seite normal nutzen.

Da ich mir gerade nicht Sicher bin ob es diese Einstellungsmöglichkeit auch mit einem Android Stock-Rom, also einem originalen Google System gibt: Ich nutze CyanogenMod 7.0.3

Android: Rootrechte mit einem Klick

Montag, 21. März 2011

Am Wochenende habe ich dem HTC Magic meiner Freundin ein Custom Rom verpasst. Ich habe mich hierbei für den Cyanogenmod in der Version 6.1.0 entschieden. Alles was man dazu braucht kann man dem Wiki der Entwickler entnehmen. Dort steht so ziemlich alles zum Thema für den jeweiligen Gerätetyp recht ausführlich beschrieben.

Probleme hatte ich an dem Punkt wo es darum ging das Recovery Image (bspw. Amon_Ra’s Recovery) zu installieren. In dem Wiki steht, dass man sich per Telnet mit dem Handy verbinden soll und dann einfach das Image mit:

flash_image recovery /sdcard/recovery.img

installieren kann insofern dieses auf der SD Karte liegt. Nunja… die Telnetmethode war mir etwas zu umständlich und bringt noch weitere Nachteile mit sich, auf welche ich nicht näher eingehen möchte. Denn nach ein wenig Internetrecherche, bin ich auf folgendes Tool gestoßen.

SuperOneClick:

Mit SuperOneClick ist es möglich, mit nur einem Klick Rootrechte auf jedem beliebigen Android Gerät zu erhalten. Soviel versprachen jedenfalls die Entwickler. Das ganze musste ich natürlich direkt ausprobieren und installierte das Tool. Nach der Installation präsentierte sich die Oberfläche, bestehend aus fünf Buttons, gänzlich einfach. Handy anschließen -> Debugmodus einschalten -> Root klicken und siehe da, es klappt! Nachdem man den Root Button betätigt hat, ist auf dem Handy ein vollständiges SU-System installiert. Benötigt eine Anwendung nun Rootrechte, wie beispielsweise der ROM Manager, so wird der Benutzer um eine Bestätigung gebeten und kann selbst entscheiden ob er der Anwendung nun Rootrechte gewährt oder es lieber sein lässt.

Soweit, so gut. Nun was bringt uns das? Viel! Hat man das SU-System erst einmal installiert kann man sich eine einfache Termialemulation aus dem Market installieren wie bspw. Android Terminal. Im Terminal kann man dann mit SU SuperUser-Rechte erlangen und dann einen Befehl der Rootrechte benötigt ausführen. Also wie folgt um das Recovery Image zu installieren:

su
flash_image recovery /sdcard/recovery.img

Ich konnte das ganze bisher leider nur auf dem HTC Magic testen. Dort funktionierte alles sowohl unter Android 1.5 als auch unter 2.2.

Nexus One und der Lebkuchen 2nd one

Dienstag, 15. Februar 2011

In diesem Beitrag schrieb ich bereits über Google’s Updatepolitik bezüglich Gingerbread. Inzwischen gibt es neu Spekulationen über die Veröffentlichung von Android 2.3 Gingerbread für das Nexus One. Heute bin ich auf einen Beitrag gestoßen den ich meinem Blog und dessen Lesern nicht vorenthalten möchte. -> zum Beitrag. Demnach wird von einigen “vertrauenswürdigen unabhängigen Quellen” behauptet, dass Google plant Android 2.3 Gingerbread gegen Ende dieser Woche bis Anfang nächster Woche über ein Over the Air (OTA) Update auf das Nexus One zu verteilen. Ob man dem nun Glauben schenken kann / darf sei dahin gestellt. Am Ende bleibt einem leider nichts anderes übrig als abzuwarten.

HSDPA mit dem Nexus One

Donnerstag, 10. Februar 2011

Generell unterscheidet man bei dem mobilen Internetempfang zwischen HSDPA, UMTS, EDGE und GPRS Netzwerken. In einem Android System werden diese dann wie folgt in der Statusleiste oben angezeigt:

  • H = HSDPA (schnellstes)
  • 3G = UMTS
  • E = EDGE
  • G = GPRS (langsam)

Auf die Idee über so etwas nachzudenken bin ich gekommen als ich das HTC Desire eines Arbeitskollegen betrachtete. Bei ihm wurde in der Leiste ein H angezeigt wobei auf meinem Nexus One lediglich ein 3G zu sehen war. Der Anbieter beider Geräte ist Vodafone. Da ich auf meinem Nexus One noch nie ein H als Netzwerkstatus also HSDPA vernehmen konnte, wurde ich stutzig. Unterstützt ein Nexus One etwa nicht die schnellste Variante des mobilen Netzwerkes? – Doch

Denn Google unterscheidet in der Anzeige in seinem originalem Android ROM lediglich drei verschiedene Versionen mobiler Netzwerke. Angezeigt wird also nur 3G, E, und G. So kann es sein das in der Statusleiste ein 3G angezeigt wird, man sich aber aktuell trotzdem im HSDPA also dem schnellsten Netz befindet. Wer genau wissen will in welchem Netz er sich befindet schaut unter Einstellungen -> Telefoninfo -> Status -> Art des Mobilfunknetzes nach. Scheinbar will Google damit die Benutzer nicht verwirren.

Nexus One und der Lebkuchen

Mittwoch, 09. Februar 2011

Anfang Dezember 2010 veröffentlichte Goolge sein neues Betriebssystem Android 2.3 mit dem Codenamen Gingerbread. Nur wenige Tage später wurde verkündet dass das neue Betriebssystem den kommenden Wochen auf dem ersten Google Handy Nexus One Einzug halten würde. Da ich selber glücklicher Nexus One besitzer bin, war ich natürlich sehr erfreut über diese Meldung und erwartete jeden Tag eine Updatemeldung. Das Problem an der ganzen Sache ist nun lediglich das ich leider (wie viele andere auch) bis heute warte. Moment!? Heute ist doch schon Februar… Was ist da eigentlich los?

Es gibt einige Spekulationen im Netz zu diesem Thema. Zum ersten kam es bei der aktuellen Gingerbread Version auf dem Google Handy der zweiten Generation Nexus S zu ernsten Problemen. Einigen Meldungen aus dem Januar nach, schien das Telefon in unregelmäßigen Abständen bei Telefonaten abzustürzen. Da somit eine Grundfunktionalität des Handys betroffen ist, konnte ich Verständnis dafür aufbringen dass sich dadurch der Update Prozess für das Nexus One etwas verzögern würde, da sich Google schließlich erstmal des Problemes annehmen und entsprechend Patchen muss. Ich habe grad kein genaues Datum im Kopf und bin auch gänzlich zu faul etwas derartiges nachzuschauen aber ich glaube ende Januar kam dann die Version Android 2.3.2 mit welcher unter anderen auch der grade genannte Fehler behoben wurde.

Da wir uns nun der Mitte des Februars nähern und ich immer noch keinen Lebkuchen auf meinem Handy habe, schaute ich heute ein bisschen im Netz herum wo sich der Lebkuchen denn rum treibt. Dabei bin ich auf diese Meldung gestoßen. Demnach kann es gut möglich sein das Google versucht eine Art Zwischenversion (Android 2.4 aka Ice Cream) einzuführen. Diese Version soll dann Elemente von Google’s Betriebssystem für Tablet’s Honeycomb enthalten. Somit könnte es noch bis mindestens April dauern bis der Lebkuchen auf dem Nexus One Einzug hält. Ich möchte nicht genauer darauf eingehen da man alles in der Meldung viel Informativer nachlesen kann.

Was mich daran nur stört ist, dass Google es scheinbar rein garnicht interessiert was sie Ankündigen und wirklich einhalten. Knapp zweieinhalb Monate sind nun vergangen seitdem Gingerbread für das Nexus One für die kommenden Wochen angekündigt wurde. Wie Google nun das Fenster der “kommenden Wochen” deklariert steht offen. Auch gibt es keinerlei Stellungnahme dazu, was angekündigt wurde und sich evtl. verzögern wird. So bleibt einem als Betroffener lediglich die Möglichkeit sich irgendwo im Internet über irgendwelche Spekulationen zu Informieren. – Schade.

Ich habe für mich eine Alternative entdeckt um meinem Nexus One mehr Funktionalität und Usability inkl. Gingerbread zu geben. Mehr dazu folgt in einen kommenden Blogbeitrag.