CuBox – Mini Rechner auf ARM Basis

08. Februar 2012

Vor einigen Monaten noch, habe ich mir Gedanken gemacht wie wohl mein nächster Homeserver aussehen mag. Bisher hatte ich oft zuhause einen zweiten, etwas älteren Rechner mit Linux als Server und Mediencenter betrieben. Da es in der heutigen Zeit jedoch nicht mehr nötig ist gleich einen ganzen stromhungrigen und teilweise auch lauten Rechner für die einfachen Zwecke zu Hause aufzusetzen, machte ich mir Gedanken darüber, selbst einen Mikrocontroller mit ARM Prozessor zusammen zu basteln und diesen mit Linux auszustatten.

Vor kurzem bin ich dann allerdings auf die CuBox von der Firma SolidRun gestoßen. Die CuBox entspricht genau dem wonach ich immer gesucht habe. Hierbei handelt es sich um einen ARM basierten Mini Rechner mit Linux, welcher für 99 Euro recht gut bestückt ist und einige Anschlüsse für den Betrieb als Mediacenter für zuhause mitbringt. Hier einen Überblick der Spezifikationen direkt von der Herstellerseite.

  • Linux based distributions like Ubuntu, Debian and others
  • Android
  • 800 MHz dual issue ARM PJ4 processor, VFPv3, wmmx SIMD and 512KB L2 cache.
  • 1080p Video Decode Engine
  • OpenGL|ES 2.0 graphic engine
  • HDMI 1080p Output (with CEC function)
  • 1GByte DDR3 at 800MHz
  • Gigabit Ethernet, SPDIF (optical audio), eSata 3Gbps, 2xUSB 2.0, micro-SD, micro-USB (console)
  • Standard Infra-red receiver for 38KHz based IR controllers.
  • No JTAG required. Unbrickable for Developers (**)

Der 800 MHz Prozessor zusammen mit dem HDMI 1080p Chip benötigen bei der Wiedergabe von 1080p Filmen lediglich 3 Watt wie folgendes Video beweisen soll:

Gedacht ist die CuBox für den Einsatz als Entwicklungsplattform für Entwickler. Da das Gerät aber wenig Strom verbraucht, ohne Lüfter auskommt und sogar FullHD Bildmaterial abspielen kann, eignet es sich scheinbar auch hervorragend als Mediencenter für den Einsatz am eigenen Fernseher. Zudem kann man die CuBox mit einigen Linux Distributionen (u.A. auch Android) bestücken, wodurch aus meiner Sich einem Betrieb als als NAS oder Small Homeserver nichts mehr im Wege steht.

Die erste Welle der CuBox wurde von dem Israelischen Hersteller bereits letztes Jahr im Oktober ausgeliefert. Zur Zeit ist lediglich eine Vorbestellung bis Ende Februar möglich, wodurch im voraus per PayPal die 99 Euro für das Gerät und 30 Euro Versandkosten anfallen. Vorbestellern wird aber garantiert ein Gerät zum Auslieferungszeitpunkt zu erhalten. Da ich mir im Moment noch nicht sicher bin ob ich den Schritt wagen soll werde ich noch ein bisschen mit der Bestellung abwarten aber sofort berichten falls ich eine CuBox erweben sollte.

Moredigital.com Betrug? Oder doch nicht?

01. Februar 2012

Vor kurzem bekam ich eine interessante Mail der Firma Moredigital. In dieser Mail ging es kurzer Hand darum, dass die Firma Webseiten mit weniger bis keiner Werbung suche, auf denen sie eine Text-Link-Werbung unterbringen könne. Einmal platziert, müsse dieser Link für 12 Monate bestehen bleiben, wofür eine Gebühr von 100 Euro, innerhalb der nächsten zwei Werktage nachdem der Link platziert wurde, entrichtet würde. Ich muss zugeben, dass mich dieses Angebot durchaus neugierig gemacht hat, da ich bisher keinerlei Erfahrung mit Werbung mit Werbung gemacht habe. Dies bewegte mich dazu etwas detaillierter bei der Firma nachzufragen. Nach dieser Anfrage wurde mir ein Beispielbild mit einer Seite welche bereits ein Werbe-Link enthält zugesandt und auf die Bedingungen der Firma verwiesen. Aus den Bedingungen wird klar, dass man vorher genaue Informationen, der zu verlinkenden Seite bekommen und dass versucht würde, links zu finden die zum Inhalt der eigenen Seite (oder des Blogs) passen würden. Danach könne man immer noch entscheiden ob man nun verlinken will oder nicht.

Fragen:

Nun stellten sich mir viele Fragen, unter anderen auch moralische. Sollte ich hier auf meinem kleinen Blog, der eigentlich mehr als mein Langzeitgedächtnis gedacht war, wirklich Werbung betreiben? Gilt diese Art von Werbung als seriös? Was würde Google dazu sagen wenn hier plötzlich “bezahlte” Links zu finden wären? Gilt das als Schleichwerbung? Würde das meinen Blog in irgendeiner Art und Weise sonst noch beeinflussen? Nun ja, das sind vorerst viele Fragen die es zu beantworten gilt. Dies veranlasste mich dazu, einfach mal im Netz danach zu suchen ob es bereits Erfahrungen mit der Firma gibt und generell einfach mal einige Informationen dies bezüglich zu sammeln.

Ergebnisse:

Zuerst bin ich auf einen Newsartikel gestoßen dessen link ich nicht mehr zur Hand habe. Jedoch ging es in dem Artikel darum, ob einige Arten von Werbung auf Blogs vertretbar sind und das viele Firmen versuchen Blogger mit Geld zu motivieren, damit diese wiederum die Produkte dieser Firmen in irgendeiner Art und weise positiv erwähnen. Zudem galt es in dem Beitrag als nicht hoch angesehen, Werbelinks in den Text einfließen zu lassen, da diese den Text beeinflussen. Außerdem sollte man darauf achte, falls man dennoch einen solchen Link unterbringen möchte, dass man bei Google evtl. dann nur noch auf den hinteren Plätzen landen oder gänzlich aus den Suchergebnissen ausgeschlossen werden könnte.

Im weiteren Verlauf bin ich dann auf folgenden Blogbeitrag gestoßen, welcher mir auch Anlass für die Überschrift dieses Beitrags hier gab: MoreDigital.com Scam Or Not? “Subject: Enquiry regarding ….” Email! Demnach versendet die Firma Moredigital schier wahllos ihre Mails an Blogger im folgenden Format wie es auch mich erreichte:

From: <FIRST LAST> <<FIRST>@moredigital.com>
Date: <date be here>
To: <FIRSTNAME> <you @ yourwbsite adress>
Subject: Enquiry regarding <YOURSITE<.com

Hi <FIRSTNAME>,

I work for More Digital; a UK based Digital Marketing Consultancy.

We represent clients interested in social media marketing on smaller sites with little or no existing advertising and we’re currently looking for advertising partners.

We pay a fixed upfront annual fee which we will agree on with you. Once the ad is in place, payment is made within approximately 48 hours.

Would you be interested in placing a small text-based ad on Chykalophia.com?

Kind regards,
<FIRST LAST>

======================= ===========================
This e-mail message is strictly confidential. It is intended solely for the person or organisation to whom it is addressed and contains confidential or privileged information. If you have received it in error, please notify info@moredigital.com immediately and destroy this e-mail and any attachments. You must not disclose, copy, distribute or take any action in reliance on this e-mail or any attachments. Views or opinions presented in this e-mail are solely those of the author and do not necessarily represent those of More Digital.

More Digital does not accept liability for any data corruption, interception, unauthorised amendment, viruses and delays or the consequences thereof relating to this or any other email. Any e-mail or attachment is opened at your own risk.

To help protect you, this email (ID-<10 DIGIT NUMBER>) was scanned for viruses by Norton AntiVirus.

In meinem Fall war der Name des augenscheinlichen Mitarbeiters Kristy Welsh. Erste Zweifel kommen auf, wenn man nun einen Blick auf die Mitarbeiterliste der Firma wirft. Denn dort gibt es diesen Mitarbeiter nicht. Nun hat dies nicht zwangsweise zu bedeuten, dass es sich hier um eine Fakemail handelt. Schließlich kann es sich bei dem Mailabsender ja um einen angeworbenen Kaufmann/-frau oder einen Mitarbeiter im Hintergrund handeln.

In dem Blogbeitrag wird zusätzlich auf das schlechte WOT-(Web Of Trust) Rating der Seite Moredigital.com verwiesen. Weiter unten in den Kommentaren des Ratings, sind scheinbar einige Hinweise auf “Spam” aber auch Hinweise auf ein erfolgreiches Geschäft mit der Firma zu finden. Sieht man sich nun das Feedback der Leser des Beitrags an, geht aus diesen hervor, dass auch hier die Meinungen geteilt sind aber eine Tendenz zu erkennen ist. Demnach wurden sehr viele User nicht bezahlt nachdem sie den gewissen Werbelink auf ihrer Seite platzierten. Einige wenige User erhielten ihr Geld nachdem sie den Link platzierten und die Firma noch mehrmals auf den ausstehenden Betrag hinwiesen (oder teilweise sogar mit Rechtsschritten drohten). Nur sehr sehr wenige User erhielten ihr Geld wirklich wie vereinbart nach zwei Werktagen.

Gedankengang:

Generell könnte man sagen: “Was hab ich zu verlieren? Falls die nicht Zahlen, nehm ich den Link halt wieder raus.”. Nur stellt sich hierbei oberflächlich die Frage: Was hat denn nun die Firma davon wenn sie ihre “Werbepartner” (also uns Blogger) nicht bezahlen? Denn eigentlich hat das “nicht Bezahlen” ja nur negative Aspekte für die Firma Moredigitals. Denn wenn ein Blogger nicht bezahlt würde, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit die Links entfernen, die Firma negativ bewerten (wo auch im immer im Netz) und vielleicht sogar einen negativen Beitrag über diese Firma schreiben. Dies würde Moredigtal immer weiter in ein negatives “Spammer-Und-Betrüger-Licht” rücken und den Ruf der Firma schaden.

Schaut man nun etwas genauer hin, ergibt sich zumindest schon mal ein klarer Vorteil dadurch, indem die Firma fordert erst den Link zu platzieren und sich vorbehält erst danach zu bezahlen. Denn so kann es sein dass der Werbelink schon mindestens einige Tage bis zu einigen Wochen, je nachdem wie lange man bereit ist auf das Geld zu warten, kostenlos auf der Seite untergebracht werden konnte. Sollte nun der Google Crawler oder Crawler anderer Suchmaschinen auf dem Blog vorbeischauen, so stellt dieser Werbelink ein “Ingoing link” für die geworbene Seite dar. Daraus folgt das die Werbeseite entsprechend im Pagerank steigt was den betreiber wiederum einen besseren Platz in den Suchergebnissen der normalen User beschert. Da nun niemand genau weiß wann die Suchmaschninenbetreiber ihren Cache löschen, bleiben diese Links wohl einige Zeit im Cache der Suchmaschinen bestehen.

Tipps (von MoreDigital.com Scam Or Not? “Subject: Enquiry regarding ….” Email! ):

Sollte man nun immer noch Lust haben mit der Firma Moredigitals zu kooperieren, so sollte man lt. des Autors des Beitrags folgende Tipps beachten:

  • Alle Links die man als Werbelinks einführt sollten als no-follow Links eingefügt werden. Ein endsprechendes Attribut des a Tags sorgt dafür. Dadurch wird Suchmaschinen mitgeteilt das sie diesen Links nicht folgen sollten und dadurch sichergestellt das man auch von Google weiter besucht wird
  • Die Webseiten auf die man verlinkt genau checken
  • Man sollte selber die Zeitspanne festlegen in der die Links zu sehen sein müssen oder sich mehr oder anders bezahlen lassen (Bspw. durch einen Klickzähler).
  • Zur eigenen Sicherheit sollte man sich die Option vorbehalten die Links wieder entfernen zu dürfen falls die verlinkte Webseite im späteren Verlauf plötzlich doch unseriöse oder sogar illegale Inhalte aufweist
  • Sollte die eigene Seite viele Besucher besitzen, ist der Preis entsprechend anzupassen

Fazit:

Generell ist die Firma Moredigitals ganz hart an der Grenze zwischen Betrug und Werbepartner. Da es scheinbar auch einige User gibt die erfolgreiche Geschäfte mit dieser Firma getätigt haben, wäre es falsch Moredigitals als reine Betrüger oder “Scammer” hinzustellen. Meiner Meinung nach sieht ein seriöses Werbeangebot jedoch ganz anders aus.

Ich für meinen Teil habe mit dem Thema abgeschlossen und werde hier auf dem Blog niemals Werbung in Texten oder sonst wo unterbringen die nicht sofort als solche wahrgenommen werden kann. In Bezug zur Firma Moredigital kann ich nur raten, dass man das ganze wenn überhaupt mit größter Vorsicht genießen sollte, um sich nicht selbst seinen Ruf in der Bloggergemeinde zu verschlechtern. Aber generell kann man sagen, dass man je nachdem wie sehr einem der eigene Blog am Herzen liegt, nicht viel zu verlieren hat, insofern man sich an die gegeben Tipps hält. Die moralischen Bedenken hingegen bleiben weiterhin offen.

 

Android: Datenschutz mit Cyanogenmod 7

19. Juni 2011

Cyanogenmod 7 LogoEin Bekannter hat mich heute auf folgenden Beitrag hingewiesen: >>klick<< Demnach ist in den aktuellen Cyanogenmod 7 nightly builds möglich, die Rechte einer Android App einzuschränken. Da ich der Meinung bin dass so ein Feature schon lange in Android fehlt kann ich dies Funktionalität nur begrüßen. In dem Beitrag ist auch ein Video zu sehen anhand dessen gezeigt wird, wie die Kontrolle genau funktioniert. So kann man das “Permission management” System in den Cyanogenmod- Einstellungen aktivieren und danach unter “manage applications” im unteren Bereich der jeweiligen App, den Zugriff auf bswp. den Telefonstatus einschränken. Gezeigt wird das ganze an der App HD- Wallpapers die lediglich die Aufgabe hat den Telefonhintergrund zu ändern, dafür lt. Market jedoch Zugriff auf die Anrufe und den Telefonstatus benötigt. Auch nachdem der App der Zugriff auf den Telefonstatus verweigert wurde, ändert diese weiterhin problemlos den Hintergrund und funktioniert somit also weiterhin Fehlerfrei. Das ganze sollte man allerdings nicht zu weit treiben, da sonst die Funktionalität einiger Apps eingeschränkt würde.

Ich finde das einen gelungenen Ansatz zum Schutz der privaten Daten auf einem Android Gerät. Jedoch kann es in einigen Fällen schon zu spät sein, wenn die App bereits installiert ist und schon das ganze Telefonbuch gelesen hat. Sinnvoller wäre an dieser Stelle eine Art User Access Control (UAC) wie in Windows 7 oder Superuser einzuführen. Somit würde der Anwender gewarnt wenn eine App versucht auf private Daten zuzugreifen und kann die nach ermessen zulassen oder eben nicht. Ich bin gespannt wie dieses Feature weiter entwickelt wird und wohin die Reise damit geht.

 

Android: Firewall DroidWall

18. Juni 2011

DroidWall LogoSeit neuestem ist die App DroidWall fester Bestandteil meines Android App- Sortimentes auf meinem Nexus One. DroidWall ist nichts anderes als ein gut funktionierendes Frontend für die allseits bekannte und sichere Linux Firewall iptables. Droidwall ermöglicht es eine White- oder Blacklist anzulegen. Somit kann man also bestimmen, welchen Apps man den Internetzugang entziehen (BlackList) oder gewähren (WhiteList) möchte. Um diese Listen zu definieren, wählt man die betroffenen Apps einfach aus und markiert die entsprechenden Checkboxen. Hierbei kann man festlegen ob die gewählte App das Internet im Wlan, im Mobilen Netzwerk, in keinem von beiden oder in beiden nutzen darf. Ich habe mir auf meinem Nexus eine WhiteList definiert und Apps wie bspw. dem Browser oder dem Market Internetzugang gewährt. Sollte nun also einen neue App via Market oder sonst wie installiert werden, wird dieser standardmäßig der Internetzugang verwährt. Sollte es einmal Probleme geben so kann man die Firewall einfach mit dem Widget deaktivieren und später wieder aktivieren.

Einen Haken hat die ganze Sache für normale Android Nutzer jedoch. Um eine iptables Firewallregel definieren und aktivieren zu können, werden unter Linux root Rechte benötigt. Das führt schließlich dazu, dass auch DroidWall root Rechte benötigt und somit nur auf gerooteten Android Geräten funktioniert. Bei mir läuft die App super unter Cyanogenmod 7 mit Android 2.3

Mit DroidWall ist es also möglich wenigstens etwas Kontrolle über die Kommunikation des Smartphones zu erlangen. Die App kann man entweder direkt im Android Market unter dem Namen finden oder auf der Google Code Seite herunterladen. Anbei noch ein Screenshot direkt von der Google Code Seite:

DroidWall Screenshot

Sounds von “The Legend of Zelda”

18. Juni 2011

Zelda Logo

Neulich bin ich zufällig auf eine Seite gestoßen, welche mich dazu brachte mich an vergangene Zeiten zu Erinnern. Früher war ich großer Nintendo- Fan und hatte wie sicher einige andere auch meinen eigenen Super Nintendo und später den N64 zuhause. Einer meine absoluten Spiele- Favoriten waren die ersten Zelda Teile auf dem Super Nintendo. Später mit dem N64, kam dann The Legend of Zelda Ocarina of Time und löste jedes bis dahin da gewesene Spiel für mich ab. Noch bis heute bin ich sehr beeindruckt von dem Spiel.

Um so erfreuter war ich, als ich auf die Seite Zreo gestoßen bin. Auf der Seite präsentiert ein Team von Künstlern die nachgestellten Zelda Sounds aus den meisten teilen der Reihe. Unter dem Menüpunkt Listen kann man sich schließlich die Sounds aus den verschiedenen Teilen mit dem Flashplugin anhören. Unter anderem auch die bekanntesten Sounds von Zelda The Ocarina of Time wie der Hintergrundmusik im Kokiriwald. Ich finds klasse.

Farbwähler

09. Juni 2011

Manchmal ist es notwendig für bestimmte Zwecke den genauen Fabcode einer Farbe zu bestimmen. Sei es für die eigene Webseite, private Bildverarbeitung, Programme oder einfach nur aus Interesse. Nicht immer hat man dazu die nötigen Werkzeuge zur Hand. Ich persönlich finde den Farbwähler von Photoshop ziemlich klasse. Diese Farbwähler ermöglicht es über einen Slider die Hauptfarbe und zusätzlich die Sättigung mit einem weiteren Slider  aus dem RGB Raum zu wählen. Bezogen auf die Auswahl, wird dann in einem Textfeld der Hexcode der gewählten Farbe angezeigt. Diesen Hexcode wiederum, kann mann dann problemlos in die Webseite oder wo auch immer integrieren.

Probleme gibt es nur dann, wenn man die gewohnten Tools zur Farbauswahl nicht zur Hand hat. Abhilfe für diese Problem schaffen dann Farbwähler im Web. Da ich genau diesem Problem kürzlich ausgesetzt war, habe ich folgende Seite für mich entdeckt -> klick. Auf dieser Seite werden verschiedene Farbwähler angeboten. Entschieden habe ich mich dabei für diesen hier -> klick. Dieser Farbwähler kommt dem von Photoshop meiner Meinung nach am nächsten und bietet zudem die Möglichkeit auch Farben im HSV Raum zu definieren.

WordPress Plugin: Post-Footer

07. Juni 2011

Heute suchte ich bei der WordPress Software eine Möglichkeit unter einen Blog- Beitrag Inhalte unterzubringen. Ich begann damit, den WordPress- Quellcode auseinander zu flücken und die Funktion zu suchen, die dafür verantwortlich ist, dass unter jeden Beitrag, die zu den Beitrag angegebenen Tags und die Kommentar- Funktion angezeigt wird. Da ich mich mit der WordPress Mechanik leider nicht sonderlich gut auskenne, verlor ich schnell die Lust daran und fragte Google um Hilfe.

Mein Freund Google erzählte mir dann von einem Plugin Namens Post-Footer. Post-Footer erfüllt genau den Zweck nach dem ich suchte. Mit dem Plugin kann man ganz einfach nach der Installation unter Einstellungen -> Post Footer im Admin- Interface Code angeben, welcher dann unter jedem Post angezeigt wird. Hier kann man dann konfigurieren ob der Zusatzinhalt überall (also auch auf der Startseite) oder nur auf den einzelnen Postseiten angezeigt werden soll. Zudem lassen sich für Text oder andere Zwecke, extra für diesen Bereich CSS Style Sheets hinterlegen.

Genutzt habe ich das ganze um Googles “LikeButton” auf meinem Blog unterzubringen. Nun wird in jedem Beitrag im unteren Bereich der Button angezeigt und man kann somit nun zu jeden Beitrag sein Google Like (+1) abgeben. Mehr zum Google +1 Programm gibts -> hier. Natürlich kann man das Plugin auch dazu verwenden um Werbung oder ähnliche Dinge im Fußbereich eines Beitrags unterzubringen.

Da sich im Plugin auch einstellen lässt, dass das Plugin nicht in jedem Beitrag auf die Pluginseite verweist und ich mir viel Quelltextsuche und refactoring erspart habe, gibt es von mir ein  “Like” für Post-Footer.

Android: anderen User-Agent nutzen

29. Mai 2011

Heute hatte ich das Problem, dass ich mit meinem Smartphone einfach ganz normal auf die Youtube Seite browsen wollte, um mir ein bestimmtes Video anzuschauen. Leider musste ich feststellen, dass Youtube (wie viele andere Seiten übrigens auch) für mobile Geräte lediglich eine mobile Version der Website bereitstellt. Diese mobile Version bietet in Bezug zu Youtube nun leider nur einen eingeschränken Funktionsumfang. So sind bspw. viele Videos schlichtweg nicht verfügbar. Auch mit der Android Youtube-App konnte ich die angeforderten Videos nicht abspielen. Ähnlich sieht es auch bei den  mobilen Versionen von Facebook, web.de etc. aus.

Die abgespeckten Versionen der Websites sind insofern hilfreich, dass man wenn mann unterwegs mit der mobilen Datenverbindung möglichst schnell (weniger Datenaufkommen) Zugriff auf die wichtigsten funktionen hat. Manchmal jedoch, kommt man in die Situation in der man einfach nur die Website ganz normal nutzen möchte, wie ein normaler PC Nutzer. Dies ist oft der Fall wenn man eine W-Lan Verbindung zur Verfügung hat. Dank der Flash Unterstützung in Android ist dies auch kein Problem. Mann muss den Websites lediglich zu erkennen geben das es sich bei dem benutzten System um ein anderes als Android handelt. Also auf gut Deutsch: Den User-Agent manipulieren.

Lange Rede kurzer Sinn. Schon nach kurzen suchen in den Einstellungen des Android Standard-Browsers (Webkit)  fand ich die entsprechende Einstellung unter: Menütaste -> Mehr -> Einstellungen -> (ganz unten) User-Agent. Stellt man den User-Agent nun auf bspw. Linux-Desktop um, so wird dem Webserver der besuchten seite vermittelt, dass es sich bei dem verwendeten Client um eine Linux Desktop Distribution handelt. Schließlich spuckt der Webserver dann die entsprechende Webseite für einen Desktop Client aus. Im Falle Youtube kann man dann ganz normal alle Videos sehen und die Seite normal nutzen.

Da ich mir gerade nicht Sicher bin ob es diese Einstellungsmöglichkeit auch mit einem Android Stock-Rom, also einem originalen Google System gibt: Ich nutze CyanogenMod 7.0.3

Cumulus die 3D Tag wolke

29. März 2011

Heute habe ich ein interessantes WordPressplugin entdeckt. Cumulus ermöglicht es die Tags eines WordPressblogs mit Hilfe einer Flashanimation, auf dem eigenen Blog zu platzieren. Die Tags werden hierbei nicht wie normal einfach in einen Textbereich, sondern in einer eleganten Tagwolke auf der Startseite platziert.  Im Controlpanel von WordPress kann man nach der Installation unter Design -> Widgets einen Bereich für die Wolke definieren und Einstellungen wie Überschrift, Breite, Höhe und Parameter der WordPress- Tagwolke vornehmen. Zudem ist es möglich auch die gesamten Kategorien eines Blogs dort unter zu bringen. Das Plugin kann kostenlos auf der WP-Pluginseite heruntergeladen werden. Eine live Demonstration habe ich bereits auf meinem Blog hier integriert.

Zeitmessung in Java

29. März 2011

Möchte man in Java die Laufzeit von Funktionen oder generellen Programmabschnitten testen, so stehen einige Funktionen zur Verfügung welche ich hier kurz festhalten möchte. Man sollte jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass eine Laufzeitmessung in Java aufgrund der Java Virtual Machine relativ ungenau ist. So kann man leider nie genau feststellen wann bspw. der Garbage Collector seinen Dienst verrichtet.

Möglichkeit 1:

        long before = System.currentTimeMillis();
            // some amazing blocking function
        long after = System.currentTimeMillis();
        long runningTime = after - before;

Somit steht die Laufzeit direkt in Millisekunden in der Variable runningTime zur Verfügung. Möchte man etwas genauer messen dann nutzt man folgende Methode welche seit Java 5 zur Verfügung steht.

Möglichkeit 2:

        long before = System.nanoTime();
            // some amazing blocking function
        long after = System.nanoTime();
        long runningTimeMs = (after - before) / 1000000;